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Di. 11.10.2016

Am 1. Oktober haben wir die Ziegen in Ces abgeholt und ins Tal gebracht.

Fr. 03.06.2016

Mitte Mai, nach wechselhaftem Wetter mit Schnee bis in tiefe Lagen konnte in Gramonenc und Ces mit allen notwendigen Arbeiten begonnen werden.

Mittlerweile sind die Ziegen in Ces, die Hühner in Gramonenc und es wird überall fleissig gewerkelt.

So. 03.01.2016

Die Saison 2015 ist seit einiger Zeit bereits Geschichte und die Planungen für den Sommer 2016 laufen auf Hochtouren.

   

Zeit mal den Besuchern, bzw. Helfern der vergangenen Saison das Wort zu geben. Nachfolgend verschiedene Erlebnissberichte von Mitwirkenden des vergangenen Sommers.

                                          Die Berichte werden angezeigt wenn du unten klickst.

Ces

Ces liegt auf einer Hochebene ( Trogschulter des Ticinogletschers ); von Gribbio aus führt ein Fussweg der ca. in 55 Minuten bewältigt wird. Vom Dorf Chironico aus benötigt der geübte Wanderer 1 Stunde und ca. 45 Minuten.

Das Dorf  Ces (  Chiesso )besteht aus etwas mehr als 20 Gebäuden, darunter einer Kapelle und einigen Ställen. Einige Gebäude werden heute als Ferienhäuser benutzt.

Ein grosser Teil der Gebäude gehört einer Stiftung, welche auch ein Gruppenhaus sowie ein kleineres Ferienhaus vermietet, sowie ausgewählten Besuchern weitere Gastgewerbliche Leistungen erbringt.

auf dem Bild oben sieht man Lempence, einen kleinen Weiler auf der Nordseite der Hochebene von Ces.

Es gibt eine Materialseilbahn von der Strasse Chironico/ Gribbio zum Maiensäs Ces hinauf, welche jedoch aufgrund der Stiftung von uns nicht benutzt werden darf.

Es wird in bescheidenem Ausmass etwas Viehhaltung betrieben, welche jedoch bei weitem nicht genügt um die Verbuschung aufzuhalten.

In früheren Zeiten wurde auch in Ces Getreide angebaut. Die umliegenden Wälder, welche damals sehr licht waren, dienten dem Vieh als Weide.  Bis ungefähr 1965 wurde noch Heu gemacht, welches mit Hilfe eines Seiles ins Tal hinunter gelassen wurde. Um 1985 weideten die letzten Schafe der Einheimischen in den Sommermonaten auf der Hochebene.  Ab ca. 1960 kamen  junge Leute welche nicht aus dem Tessin stammten in das Dorf, das damals langsam am Zerfallen war. Es waren "Aussteiger", "Alternative" usw.  Vielen gefiel Ces, einige halfen mit, Häuser zu renovieren und Gärten anzulegen. Es wurde auch etwas Vieh gehalten..

 

Die Verbuschung nimmt in Ces mittlerweile erschreckende Ausmasse an, glücklicherweise sind noch ca. 18 Hektaren Wiesen vorhanden. Wir haben jedoch in Archiven geforscht und stiessen auf Fotos, welche zeigen, dass mehrere  10`000 Quadratmeter ehemaliger Wiesen seit ca. 1965 von Bäumen und Büschen zugewachsen sind!

 

 

 

 

 

Aufgrund der Abgeschiedenheit zog es immer wieder Leute nach Ces die ein etwas spezieller Umgang mit unserem Recht und den Gesetzen pflegen.

Am 30 November 2014 erschien ein Zeitungsartikel im Sonntagsblick.←

Grundsätzlich haben wir mit der Stifung in Ces nichts zu tun und hoffen das die Behörden wie sie sagen das Problemdorf ab sofort überwachen!