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So. 08.11.2015

In Gramonenc ist alles für den kommenden Winter vorbereitet. Es treffen auch jetzt immer wieder Anfragen ein, ob noch mitgeholfen werden könnte. Das ist möglich, wenn wir zb.  Holzertage einschalten, wo wir oben Brennholz richten, was bei entsprechender Witterung immer wieder stattfindet, auch im Winter.

Hauptsächlich werden jetzt aber die Vorbereitungen für die nächste Saison getroffen. Als Beispiel dient der abgebildete Hobel, der uns nächstes Jahr helfen soll, auch ohne Strom zu arbeiten.

In den vergangenen Wochen, wurden so diverse.............

Mo. 24.08.2015

Der Verfasser nachfolgenden Berichts, ist seit kurzem  “Ruheständler” und war bislang als Arzt im Rehabereich tätig.

 
Seit ca. Weihnachten 2014 trieb mich der Gedanke, was ich im Sommer 2015 an Programm und Aktivitäten verfolge. Denn einen Sommer im Konsummodus mit Hotel und Sightseeing zu verbringen, a la “All inklusive in Antalya", war nicht mein Ding.
Infolge entsprechender Recherchen im Internet, kam ich auf die Hompage von “Cultura-Monti”.
Nach telefonischen Rücksprachen kristallisierte sich ein Zeitraum von Mitte Juli bis Ende August heraus, in dem ich auf dem Berg sein würde.
Am Samstag 18.Juli stieg ich also von Chironico nach Gramonenc bergauf-

 
Fr. 26.06.2015

Der Start in die neue Saison wurde etwas verzögert, wesshalb aber seit ende Mai umso intensiver gearbeitet wurde.

      

Endlich ist auch die Glocke in Gramonenc eingetroffen, welche in Zukunft zum Beispiel die Küchenmannschaft unterstützen soll, die Leute zum Essen zu rufen. Sie ist 30 kg schwer!

Das bereits zum 4ten mal durchgeführte Lager einer Stiftung, mit betreuten Klienten ist derzeit in Gramonenc, es wird fleissig....................

 

Begrüssung

 
   
   
                                           Herzlich willkommen!
 
Der Inhalt dieser Webseite hat zum Ziel interessierten Personen einige Informationen zum Projekt Cultura-Monti zu vermitteln. Leute die das Projekt bereits besuchten, können sich fortwärend über den Stand der verschiedenen Unterprojekte informieren. Auch werden Helferberichte in der Rubrik News publiziert 
 
 
 
  Das Projekt
 
Das Projekt Cultura-Monti ist rein Privat und wird von Roman Eisenring organisiert.
Es wurde gestartet, nachdem Roman Eisenring in den Jahren 2006 und 2007 seine Herde Schottischer Hochlandrinder während der Sommermonate auf den Weiden des Monti Ces sömmern lassen konnte. Viele Leute die den Ort kennen sagen, das die Landschaft einem Paradies geleicht. Als dann eine Erbgemeinschaft ihr Land dort verkaufen wollte, zögerte er nicht lange und die ersten über 10 000 Quadratmeter vom Paradies wurden erworben. Das machte nur Sinn mit weiteren Flächen und Gebäuden. So kamen nach und nach weitere Flächen in Ces, DoroOlina und Gramonenc zusammen.
Besonders die verlotternden Trockenmauern gaben einen Ansporn das Projekt so zu gestalten das mit Helfern diese wertvollen alten Zeugnisse einer beschwerlichen Landwirtschaft in früherer Zeit erhalten, bzw. saniert werden könnten.
Ein Wohnhäuschen in Gramonenc wurde saniert und ein alter Stall ebenfalls in Gramonenc entfernt und in Blockbauweise mit frischen Rundholzstämmen neu als Ziegenstall und angebauter Werkstatt erstellt.
 
 
In Olina ist ein weiterer Stall, welcher ebenfalls saniert werden soll.
Alles zusammen ergiebt einen kleinen aber feinen Sömmerungsbetrieb wo aber aufgrund der klein strukturierten Parzellierung doch viel Aufwand herrscht
 
 
  Betriebsgruppe 
 
Von Mai bis ca. Oktober besteht eine Betriebsgruppe aus 2 bis 4 Personen. Welche den laufenden Betrieb sicherstellen, neue Helfer instruieren oder die Tierhaltung betreiben. Wer Interesse hat innerhalb der Betriebsgruppe mitzuwirken kann mit dem Kontaktformular eine Anfrage senden.
 
 
 
  Landwirtschaft und Ziegenhaltung
 
Ziel war es von vornherein, die Flächen und Gebäude dafür zu nutzen wenn auch in etwas bescheidenem Ausmass um eine Tierhaltung zu betreiben. Rinder sind für die klein strukturierten Flächen zu aufwendig. Mit Pferden haben wir Versuche gemacht. Ziegen sind sicher am sinnvollsten, auch um den Selbstversorgungsgrad der Betriebsgruppe mit Milch und Käse zu erhöhen.
 
 
 
 
  Freiwillige Helfer
 
Mit jedem Helfer wird zunächst persönlich abgeklärt, ob und wo er sich einbringen kann beim Projekt. Es wird eine schriftliche Vereinbarung gemacht, um sicherzustellen, das Unfall und Krankenversicherung gedeckt sind und gegenseitig bekannt ist was für Verpflichtungen bestehen.
 
 
  Anreise
 
Die Anreise kann bis Chironico mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto geschehen.
In jedem Fall ist ein Fussmarsch je nach Kondition von ca. 1  1/4 Std bis Gramonenc erforderlich.
Weitere infos  Hier.
 
 
  Die Güterzusammenlegung im "Tessiner Stil"
 
Vor einigen Jahren (2007) wurde ein Projekt gestartet, das zum Ziel hat, die tausenden Kleinparzellen zusammenzulegen und die Bewirtschaftung zu vereinfachen. Der Bund finanziert theoretisch einen grossen Teil der Kosten. Bis heute (stand Januar 2016) ist das Projekt nicht abgeschlossen. Jeder muss wissen, dass im Tessin sich die Welt anders dreht. Was in der Deutschschweiz als selbstverständlich gilt, heisst noch lange nicht, dass es im Tessin auch so gemacht wird, auch wenn es das selbe Land mit der selben Rechtsordnung ist.
Beispiel: Während der öffentlichen Planauflage für die neue Landzuteilung wurden die Akten verschiedentlich abgeändert ohne dass es ein Amt organisiert hat.  Aber von von wem???
In der Deutschweiz wäre sowas ein Skandal, der alle Zeitungen füllt. Im Tessin ist es................hängig ............"nach Tessiner Art"...........
Es würde vieles vereinfachen, wenn die Zusammenlegung abgeschlossen ist.

 
 
 
 
  Was das Projekt nicht bietet!
Das Projekt bietet keine Zufluchtstätte für Arbeitslose, Aussteiger oder Anarchisten!
Nichts gegen Arbeitslose, sie erhalten Geld vom Staat und können leider aus rechtlichen Gründen beim Projekt nicht mitwirken.
Leute die Im Beruf eine Auszeit machen möchten, oder solche die im Rentenalter sind, ihre Ferien in einem Projekt verbringen möchten, oder andere gute Gründe haben für einen Bergeinsatz, also Leute die wissen wo sie im Leben stehen und wo sie daheim sind können gerne Kontakt  aufnehmen.